6.8.06

Urlaub (Teil1)

Schon seit Tagen war keine Wolke am Himmel zu sehen. Unerbitterlich schien die Sonne auf uns und das betagte Bauwerk direkt vor uns. Durch einen schmalen Eingang schlüpften wir in das kühlere Innere des Gebäudes und folgten den Gängen. Nachdem wir uns umgesehen hatten und uns einen groben Überblick verschafft hatten, entdeckten wir den Eingang zur Grabkammer. Es trennten uns also nur noch wenige Schritte von der Ruhestätte des Tempelastronomen. Pepi Nakht lebte zu Zeiten der 18. Dynastie (um 1425 v. Chr.) als Pharao Thutmosis III über das Land am Nil herrschte. Zu Lebzeiten war er Tempelastronom und Stundenbeobachter des Amun-Tempels in Karnak.
Durch eine niedrige Öffnung betraten wir die Kammer und nachdem sich unsere Augen an die Dunkelheit der Kammer gewöhnt hatten, erblickten wir die herrlichen Wandmalereien und Hieroglyphen. Der weite Weg hatte sich gelohnt. Gedankenverloren betrachtete ich die Wandmalereien, die jahrtausendalte Riten und Litaneien beschrieben. Diese waren notwendig um den Verstorben auf ein ewiges Leben im Jenseits vorzubereiten. Die Ägypter stellten sich das Leben im Jenseits ganz ähnlich wie das Leben im Diesseits vor - natürlich nur wenn der Verstobene die Prüfung vor dem Totengericht bestand.
Ich machte schnell eine ganze Reihe Fotos und hörte auf die mahnenden Worte meiner Frau, dass wir nicht den ganzen Tag Zeit haben, und dass wir noch nicht einmal die zweite Etage des "Gewölbe der Geheimnisse" besichtigt haben. Dort erwarteten uns neben weiteren ägyptischen Exponaten auch noch Geheimnisse der alten Griechen...



(Gewölbe der Geheimnisse im historischen Bürgerspital, dem ältesten Gebäude der Stadt Viechtach)

Anhand des folgenden Bildes sollte man eigentlich sofort erkennen in welcher Gegend wir wirklich waren:








(Viechtach, Großer Pfahl)






(Wanderung zum Silberberg bei Bodenmais / Besichtigung des Bergwerks)






(Besichtigung des Glasdorfes / Arnbruck)


(Arbersee)


Was man hier in Bayern für Leuten begegnet ist schier unglaublich...

Keine Kommentare: